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Beispiele für die Übereinstimmung von "tout" auf Französisch, notiert in einem Heft
FranzösischAusnahme

Tout, toute, tous, toutes auf Französisch: Übereinstimmung und Ausnahme

27. April 20263 Min. Lesezeit

„Tout“ macht alles… und sät Zweifel. Bestimmter Artikel, Pronomen oder Adverb, manchmal stimmt es überein, nicht immer. Hier ist die klare Regel, die adverbiale Ausnahme und der Fall „tout-puissant“.

Ich habe mich mehr als einmal von „alles“ täuschen lassen. Eines Tages schreibe ich „ganz erstaunt“, am nächsten Tag korrigiere ich zu „alles erstaunt“… dann zweifle ich wieder. Gute Nachricht: Die Regel lässt sich in wenigen Zeilen zusammenfassen, mit nur einer echten Ausnahme, die man sich merken muss.

Wo „alles“ dekliniert wird

„Alles“ hat drei häufige Verwendungen. Als Determinativ/Adjektiv wird es dekliniert. Als Pronomen wird es ebenfalls je nach Bedeutung dekliniert. Als Adverb (im Sinne von „sehr“) ist es grundsätzlich unveränderlich — mit einer bestimmten Ausnahme, die wir gleich sehen werden.

  • Determinat/Adjektiv, das „ganz, vollständig“ bedeutet: alles der Stadt, ganz die Woche, alle die Schüler, alle die Ideen.
  • Pronomen: Alle sind angekommen. Alle haben geantwortet. Alles ist gut (neutral, hier unveränderlich).
  • Adverb (= „sehr“): im Allgemeinen unveränderlich. Bsp. Sie sind alle zufrieden; Sie spricht sehr leise.

Tipp

Schnelltest: Wenn Sie „alles“ durch „sehr“ ersetzen können, haben Sie die adverbiale Verwendung. Lassen Sie es unveränderlich… außer bei einem weiblichen Adjektiv, das mit einem Konsonanten oder einem aspirierten h beginnt.

Die adverbiale Ausnahme (die echte Falle)

Wenn „alles“ als Adverb vor einem weiblichen Adjektiv steht, das mit einem Konsonanten oder einem aspirierten h beginnt, wird es aus euphonic Gründen dekliniert: ganz im Singular, alle im Plural. Wenn es jedoch ein Adjektiv vorangeht, das mit einem Vokal oder einem stummen h beginnt, bleibt es unveränderlich: alles.

  • Konsonant (Übereinstimmung): Sie ist ganz klein. / Sie sind alle klein.
  • Vokal (unveränderlich): Sie ist ganz überrascht. / Sie sind ganz überrascht.
  • h mit Atem (Übereinstimmung): Sie ist alle beschämend. / Sie sind alle beschämend. (Keine Verbindung zu „beschämend“.)
  • stummes h (unveränderlich) : Sie ist ganz glücklich. / Sie sind ganz glücklich. (Man trifft manchmal „ganz glücklich“ im Gebrauch an, aber die klassische Empfehlung behält hier die Unveränderlichkeit bei.)

h mit Aspiration vs h ohne Aspiration

Das h mit Aspiration und das h ohne Aspiration werden nicht auf die gleiche Weise ausgesprochen… weil das eine die Liaison verbietet und das andere sie erlaubt. Ein seriöses Wörterbuch kennzeichnet diesen Status: nützlich, um zwischen ganz(e) und ganz .

„Allmächtig“ oder „allmächtig“?

Es gibt zwei Lesarten je nach Konstruktion. Mit adverbialem Wert vor einem weiblichen Adjektiv, das mit einem Konsonanten beginnt, wird angepasst: allmächtig. Im lexikalisierten Adjektiv „allmächtig“ (häufig mit Bindestrich geschrieben) folgt die Anpassung dem weiblichen/pluralen Gesamtbegriff: ein allmächtiger Führer, eine allmächtige Führerin, allmächtige Führer, allmächtige Führerinnen. Schließlich haben wir im religiösen Titel der Allmächtige, eine feste Wendung mit Großbuchstaben; der Gebrauch ist durch die schriftliche Tradition stabilisiert.

Häufige Fallstricke und Lösungen

Die Unsicherheiten kommen vor allem vom Gehör: Dort, wo der Vokal „gleitet“ (überrascht, glücklich), bleibt man oft bei alles unverändert; dort, wo der Konsonant „blockiert“ (klein, beschämend), wechselt man zu aller. Wenn der Zweifel bleibt, kehren Sie zum Test „sehr“ zurück und überprüfen Sie den Status des h in einem zuverlässigen Wörterbuch.

  • Wenn „sehr“ funktioniert und das weibliche Adjektiv mit einem Konsonanten beginnt: schreiben Sie alle/alle.
  • Wenn „sehr“ funktioniert und das weibliche Adjektiv mit einem Vokal oder einem stummen h beginnt: schreiben Sie alles.
  • Wenn „sehr“ nicht funktioniert: Sie haben wahrscheinlich nicht die adverbiale Verwendung; denken Sie an Determinativ oder Pronomen und passen Sie nach Geschlecht/Zahl an.

Meine Erfahrung

Am Anfang habe ich „alles glücklich“ und „alle glücklich“ systematisch verwechselt. Ich habe mir schließlich einen kleinen Schalter im Kopf vorgestellt: Konsonant = man drückt, man „passt an“ (alle); Vokal = man lässt fließen, man „passt nicht an“ (alles). Diese dumme Eselsbrücke hat mir viele Hin- und Hergänge zum Wörterbuch erspart.

Wie Sie trainieren können

Erstellen Sie minimale Paare und lesen Sie sie laut vor: „ganz erstaunt / ganz zufrieden“, „ganz glücklich / ganz beschämt“, „ganz mächtig / ganz mächtig“. Sie können diese Sequenzen auch in Sätze einfügen, die Sie konjugieren, um die Kontexte zu variieren: Das ist ein guter Weg, um das grammatische Gespür zu festigen. Wenn Sie in einem geführten Rahmen üben möchten, öffnen Sie das Konjugationsmodul von Discus: Die Satzserien zwingen Sie dazu, schnell zwischen adverbiellem Gebrauch und Determinativ zu unterscheiden.
siehe die Seite).

Um weiter zu gehen

Für eine zuverlässige Grundlage konsultieren Sie ein seriöses Wörterbuch, das den stummen/hauchenden h kennzeichnet, sowie die Referenzhinweise. Die klassischen Empfehlungen zur Übereinstimmung von „tout“ werden von der Académie française wiederholt und von der Banque de dépannage linguistique der OQLF detailliert erläutert (Académie française, BDL – OQLF).

Amaury Lavoine

Amaury Lavoine

Artikel verfasst von Amaury Lavoine, Gründer von Discus. Er lernt täglich Swahili mit einer kenianischen Lehrerin – diese Praxis leitet jede Produktentscheidung.

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